- Reiseporträt -
Zu Gast im Königreich von Radegast
Die
Tschechen schätzen ihre sagenumwobenen Berge: den Říp (Berg des
Urvaters Tschech), den Blaník (den "tschechischen Kyffhäuser")
oder eben den Radhošť. Auf ihm thront der Heidengott Radegast und
wacht über sein Walachisches Königreich. Er hat viele Namen: der Gott
der Gastfreundlichkeit, des Handels, der Wirtschaft, der Fruchtbarkeit, der
Sonne und des Sieges. Einladend wirkt der grimmig dreinschauende steinerne Abgott,
der den meistbesuchten Kammweg der Mährisch-Schlesischen Beskiden dominiert,
nicht gerade. Sie können aber ganz sicher sein, seinen Gästen, Ihnen,
zeigt er immer ein freundliches Gesicht und empfängt Sie warmherzig und
mit offenen Armen.
Wärme
und einen einmaligen Zauber strahlen auch die Jugend- stilbauten des "Dichters
des Holzes", Dušan Samo Jurkovič und die für diese Gegend
typischen Holzbauten aus, die sie im Holz- städtchen, im Wallachischen
Dorf oder im Mühlental bei Rožnov (Roschnau) bewundern können.
Auf einem Ausflug ins nordöstliche Mähren, der Lachei, kommen Sie
in das Dorf Hukvaldy (Hochwald), wo der Komponist Leoš Janáček
als Sohn eines Dorfschullehrers aufgewachsen ist.
In
einem der schönsten Kleinstädte Tschechiens, im "Mährischen
Bethlehem" in Štramberk, erfahren Sie, was die köstlichen Štramberské
uší, die Stramberger Ohren, mit den Tataren zu tun haben. Steigt man
vom Hochland des Radegast in südwestliche Richtung in die Hannakische Ebene
hinab, gelangt man zu dem mit Recht als "Hannakisches Athen" bezeichneten
Kroměříž (Kremsier). Der Besuch des prachtvollen Schloss-
und Gartenareals der Olmützer Erzbischöfe (UNESCO-Weltkulturerbe)
wird Ihnen noch lange im Gedächtnis bleiben und der wohltätige Radegast,
der "Gott der Gastfreundschaft" bestimmt auch.
Radegast
auf dem sagenumwobenen Berg Radhošt "bewacht" den meistbesuchten
Kammweg der Walachischen Beskiden

Walachisches Dorf im ältesten Freiluftmuseum
Tschechiens in Roschnau

Kolonnade im Lust- oder Blumengarten des erzbischöflichen
Schlosses in Kroměříž
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| Termine: |
buchbar von April bis Oktober |
| Dauer: |
5 Tage |