- Reiseporträt -
Wo in hundert Jahren Urwald ist
Cui
bono - wem nützt es?
Wozu kümmern sich Menschen um das, was in hundert oder zweihundert Jahren
ist?
Urwald
und moderne Waldwirtschaft - wie verträgt sich das?
Auch in Tschechien vermehren sich die Waldgebiete, die zu einer Art Urwald werden sollen. Nahe der ostböhmischen Stadt Chrudim im Naturreservat Lichnice (Lichtenburg), das zu den herrlichsten und wertvollsten Gebieten in den Eisenbergen (Železné hory) gehört, wird ein einzigartiges, vom Menschen unberührtes Biosystem entstehen. Hier erfahren Sie von "gestandenen Waldmenschen", dass selbst Wildwuchs viel persönlichen Einsatz und anfangs strenge Regeln braucht.
Soziales und ökologisches Engagement beweist auch die Adelsfamilie Kinský in ihren beiden Waldarealen Kost und Chlumec nad Cidlinou
(Chlumetz
an der Cidlina): Moderne naturnahe Wald- und Wildbewirt- schaftung, Waldumbau
und naturbelassener Wald passen recht gut zu einander. Auf diese Weise wird
die Chance gewahrt, dass Natur Natur bleibt und das Menschen noch in hundert
oder zweihundert Jahren neben historischen Kulturschätzen eine intakte
Landschaft vorfinden und genießen können.
Im Reiseprogramm ist der Besuch des Naturschutzgebietes Lichnice in den Saarer
Bergen, der Kinský-Schlossverwaltung in Žďár nad Sázavou,
des modernen Sägewerkes in Chlumec nad Cidlinou, der Forstbaumschule in
Řečany nad Labem und des Wildparks leby bei Rožnov nad
Doubravou u. a. vorgesehen.

Železné hory (Saarer Berge), seit 1997 Landschaftsschutzgebiet. Bis heute haben sich hier Moränenwälder erhalten.

Schloss Karlskrone ließ Graf F.F. Kinský, höchster Jägermeister des böhmischen Königreichs, 1721-1723
in Chlumetz an der Cidlina erbauen.
Seit 1991 ist das Schloss wieder im Besitz der Adelsfamilie Kinský.
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| Termine: |
buchbar von April bis Oktober |
| Dauer: |
4 Tage |